Workshop Embodied Senses

Embodied Senses – Verkörperte Sinne.
mit Karoline Farina Bürger und Anna Zimmermann

Dieses Angebot liegt in der Vergangenheit. Wenn dich das Format interessiert, nimm gerne Kontakt zu uns auf. Wir kommen auch an andere Orte.

(co) Layout: Karoline Farina Bürger

„Da drinnen jener Raum ist eine offene Hand, (…)
die nicht Ideen ausdenkt, sondern Formen
die atmen, gehen, reden, sich verändern (…)“.

von Octavio Paz aus „Die Suche nach einer Mitte“

 

In diesen 3 Workshop Tagen möchten wir den Raum öffnen zum Spüren, Forschen, Sein. Wir arbeiten mit transdisziplinären Methoden aus: Performance, Physical Theatre, Tanz Improvisation, Sinneswahrnehmung, bewegter Meditation, Embodiment, empowernder Persönlichkeitsentwicklung und Massage. – Ein Wochenende zum Eintauchen in verschiedene Formen von intensiver Körperarbeit. Wir möchten Impulse setzen, die durch individuelle Erfahrungsräume führen. Um uns gegenseitig zu inspirieren, Schnittstellen zufinden und und uns mit allen Sinnen im gegenwärtigen Moment zu begegnen.

Embodied senses bedeutet für uns, einzutauchen in gemeinsame Bewegungsarbeit, Innenräume zu erforschen und zu verkörpern, indem wir Wahrgenommenes in Bewegung bringen.

Sinnlichkeit bedeutet für uns, tief mit sich selbst im Kontakt zu sein, das Innen und Außen mit allen Sinnen zu zelebrieren, über den Kontakt mit mir in den Kontakt zur Gruppe zu kommen.

Empowerment bedeutet für uns, eine andere Perspektive auf etwas bereits Geschehenes zu bekommen, nach Narrativen zu suchen, die uns gestärkt haben und diese sichtbar zu machen.

Embodiment bedeutet für uns, verkörpern und sichtbar machen, sich zeigen mit verschiedenen Facetten.

______________________________

Karoline Farina Bürger (sie / ihr) arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und sozialem Raum. Sie ist seit 2019 freiberuflich im Bereich der Soziokultur, Theaterpädagogik, Regie & Performance tätig. Seitdem macht sie theaterpädagogische und künstlerische Projekte, in denen sie prozessorientiert & partizipativ arbeitet und sich an den Lebenswirklichkeiten und Biographien der Menschen orientiert. In ihrer Arbeit stellt sie gesellschaftliche Verhältnisse in Frage, spielt mit Gegensätzlichkeiten und schafft Raum, Gesetzmäßigkeiten neu auszuhandeln. Seit 2022 studiert sie an der Alanus Hochschule Bildende Kunst: Bildhauerei, Installation & digitale Medien.

Ihre künstlerische Praxis ist inspiriert von:
(Physical) Theater – Samuel Nuñez, Dietlind Budde (Alarmtheater), Rosalin Hertrich, das Kollektiv Physical Theatre Berlin
Performance (raum- und zeitbasiert) – Tessa Knapp
Tanz – Maruska Ronchi (Butho)
Massage – Grundlagen in Shiatsu

„Es sind die Wahrnehmungsprozesse, die wechselhafte Beeinflussung von Raum & Bewegung und das Unterbewusste an sich, was mich in meiner künstlerischen Arbeit bewegt“

________________________________

Anna Zimmermann (sie / ihr) ist seit 2011 selbstständig im Bereich Regie, Choreographie, Performance und Tanzpädagogik. Seitdem gibt sie regelmäßig Ensemble Trainings, Workshops und setzte sie zahlreicheInszenierungen im AlarmTheater Bielefeld um. Schwerpunkte ihrer autibiographisch basierten Arbeiten sind Themen wie u.a. Grenzen; Care Arbeit und Mutterschaft aus feministischer Perspektive. Ihre Arbeiten sind multimedial, entstehen im soziokulturellen Kontext, und immer partizipativ zusammen mit dem jeweiligen Ensemble.
Seit 2018 studiert Anna an der HSBI Grafik- und Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Bildgestaltung und Installation.

Ihre Arbeit ist inspiriert durch:
Tanz: Bewegungsart – Lilo Stahl (Tanzimpro), Sabine Seume (Butho), Minako Seki (Butho)
Contemporary/ Tanztheater: Adrian Look, Gregor Zöllig, ultimaVez.
Theater/ Soziokultur / Physical Theatre: AlarmTheater (Dietlind Budde + Harald Otto Schmid), antagon TheaterAKTion.
Embodiment + Body Mind Centering: Daniel Werner, Gabriele Neumann, Lambrini Konstantinou

„Ich liebe es, Menschen in Bewegung zu bringen. Dabei interessiert mich die Dynamik zwischen den Menschen und das, was sie bewegt. Ich liebe es Wörter zu sammeln und daraus neue Prozesse zu generieren. Ich mag die Zwischentöne und das herausarbeiten von erstmal nicht sichtbaren, inneren Prozessen.“